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Montainbikes und Rennräder auf Straßen nach §§ 16 Abs. 1, 64a ff. StVZO

Welche zu Sportzwecken genutzten Fahrräder dürfen auch rechtmäßig auf der Straße gefahren werden?

Die Ausnahme: Rennräder unter 11 Kilo

Nach § 67 Abs. 11 gelten für Rennräder, deren Gewicht nicht mehr als 11 kg beträgt, abweichende Vorschriften. Dies deshalb, weil übliche Lichtmaschinen deren Reifen unverhältnismäßig stark schädigen.

Für Mountainbikes bestehen keine Sondervorschriften.

Mountainbikes müssen daher, wenn mit ihnen am öffentlichen Straßenverkehr teilgenommen wird, wie jedes andere Fahrrad vorschriftsmäßig ausgerüstet sein. Zum öffentlichen Straßenverkehr zählen alle Straßen, Wege und Gelände, welche zur Benutzung durch die Allgemeinheit zur Verfügung stehen. So bspw. auch ein nur Fußgängern und Radfahrern freigegebener Waldweg oder Wege auf einem privaten Fabrikgelände, soweit sie jedermann offenstehen. Die Ausrüstungspflicht gilt daher nicht nur dann, wenn geteerte Straßen und Wege benutzt werden.